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Wie eine funktionelle Benutzerschnittstelle MMS in der Umgebung Industrie 4.0 erstellt werden kann

Im Breich der Erstellung von technischen Unterlagen, die mit einer Maschine bzw. Anlage mitgeliefert werden, ist eine der häufigsten Herausforderungen für die deutschen Hersteller die Lieferung von verständlichen und genauen Anleitungen zur Verwendung der Benutzerschnittstelle (Mensch-Maschine-Schnittstelle bzw. MMS), die von den Bedienern und dem Wartungspersonal täglich aufgerufen wird, um eine einwandfreie Funktionstüchtigkeit der Maschinen und Anlagen zu gewährleisten.

Diese Benutzerschnittstelle muss so entworfen und realisiert werden, dass der Anwender (Bediener oder Wartungspersonal) die Verarbeitungswerte einfach und rasch konfigurieren, die Fertigung überwachen und die Software-Einstellungen verändern kann, so dass die Standzeiten der Maschine sowie die Anzahl falscher Einstellungen so niedrig wie möglich gehalten werden. Die Konstruktionstechnologie moderner Bedientafeln wie z. B. die interaktiven Touchscreen-Tafeln von Siemens, die der Automationsindustrie oft als Bezug dienen, macht es möglich, diesen Zweck zu erfüllen, ohne dass der Bediener die Anweisungen einer gedruckten Version entnehmen muss, die jedoch auf alle Fälle vorschriftsmäßig nach der Maschinenrichtlinie in der Sprache des Anwenders mitgeliefert werden müssen.

Nachdem der Seitenaufbau der Bedientafel abgeschlossen wurde, so dass alle Parameter deutlich auf die verschiedenen Kompetenzen der Verbraucher (Bediener, Wartungspersonal, Techniker des Herstellers) verteilt wurden, ist das beste Kriterium für höchste Deutlichkeit, die Verwendung von Wörtern zu begrenzen und die Maschinenwerte mithilfe von Tasten mit angemessener Grafik auszudrücken. Während nämlich der Konstrukteur dazu tendiert, die Maschinenwerte mit komplizierten Fachwörtern zu benennen, kann der Bediener diese oft nur schwer verstehen. Der Traum eines Bedieners, der jedoch niemals zum Ausdruck kommt, ist es, den Maschinenbetrieb (egal wie komplex dieser auch sein mag) vollständig mithilfe von Symbolen zu steuern, die sich auf der Benutzerschnittstelle sämtlicher Maschinen befinden, die der Hersteller im Werk aufgebaut hat, sowie in den gedruckten oder interaktiven technischen Unterlagen.  Werden die Worte auf ein Minimum reduziert, werden dadurch nicht nur die Kosten für die Übersetzung sondern auch die Worttrennungsprobleme reduziert, die auf die unterschiedlichen Längen der Texte (wenige Sprachen können technologisch komplizierte Konzepte in so wenig Platz ausdrücken wie die deutsche) oder auf unterschiedliche Kodierungen (ASCII, UNICODE, usw.) zurückzuführen sind. Dies gilt insbesondere für ostasiatische Sprachen.

Auf der Grundlage der endgültigen Version der Bildschirmseiten des Bedienfeldes, die vom Verwender freigegeben wurde, kann der vom Hersteller beauftragte technische Verfasser nun endlich die endgültige Version der Anleitung für das Bedienfeld auf Deutsch überarbeiten. In dieser Phase wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, für jeden Einstellwert baukastenförmig Informationen zu erstellen: In der Umgebung der Industrie 4.0 ist eine der Voraussetzungen für eine intelligente Maschine die, dem Benutzer die benötigten Informationen sofort und auf Abruf vom mehrsprachigen Portal der mehrsprachigen technischen Dokumentation des Herstellers aus zur Verfügung zu stellen.

Unabhängig von der Konstruktionstechnologie der Benutzerschnittstelle steht es außer Frage, dass die Synergie unter den Fachtechnikern des Herstellers und des Anwenders, den technischen Verfassern und einem Geschäftspartner für Sprachserviceleistungen mit Erfahrung im Automationsbereich für die wirksame Erstellung einer leistungsstarken Benutzerschnittstelle sowie einer untermauernden technischen Dokumentation fundamental ist und erhebliche positive Auswirkungen auf das Image und die Effizienz des Kundendienstes hat.

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