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Gedruckte oder interaktive technische Dokumentation?

Drucken ja oder nein?

Wir alle kennen Handbücher und Gebrauchsanweisungen. Sie liegen jedem Gerät bei, das wir kaufen.

Bei Maschinen ist die Betriebsanleitung unerlässlich. Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG verpflichtet die Hersteller, der Maschine eine Gebrauchsanweisung in gedruckter Form beizulegen und diese innerhalb der Europäischen Union in die Amtssprache des Export-Landes zu übersetzen.

Doch oft landet die Gebrauchsanweisung in einer Schublade, ohne überhaupt gelesen zu werden.
Aber warum passiert das?

Zeitmangel

Oft fehlt die Zeit für die Verfassung der Betriebsanleitung. Selbstverständlich haben die Projektplanung, die Herstellung der Maschine und die Einhaltung des festgelegten Liefertermins Vorrang. Wenn keine Zeit mehr bleibt, muss die Dokumentation trotzdem erstellt werden und das auch, wenn der technische zuständige Redakteur gerade nicht verfügbar ist. Dadurch entstehen Dokumente, die zwar der Norm entsprechen, aber nicht immer verständlich oder gut strukturiert sind. Oft sind sie dann nicht auf die Bedürfnisse der Anwender abgestimmt.

Aber wäre es nicht besser, wenn die Kunden die technische Dokumentation gerne lesen?

Neue Trends

Die Anleitungen für große Maschinen sind umfangreich und wurden bisher in gedruckter Form geliefert. Und so muss es sein. Die Betriebsanleitung muss der Maschine beiliegen, sodass der Bediener jederzeit darauf zugreifen kann.

Immer mehr Anwender bevorzugen jedoch interaktive Gebrauchsanweisungen. Im Bedienfeld können sie den gewünschten Suchbegriff eingeben und das Panel präsentiert alle relevanten Tipps und Lösungen. So ist die Suche schnell und effektiv und somit die Problemlösung einfacher.

Die Nutzung von mobilen Geräten ist auch sehr benutzerfreundlich und beliebt. Dieser interaktive Zusatz kann ohne großen Aufwand durchgeführt werden, wenn die eigentliche Bedienungsanleitung auch für die interaktive Nutzung gut strukturiert ist. Mit einer entsprechenden Software können Sie daher die Online-Hilfe ohne großen Aufwand erstellen. So hat der Bediener die Möglichkeit, online nach Themen zu suchen, die ihn interessieren und die entsprechenden Inhalte auf dem Bildschirm anzuzeigen. Wenn er möchte, kann er dann die Seiten auch drucken. Dazu muss ein Drucker an das Panel angeschlossen sein. Das führt zu einem höheren Bedienkomfort, der von den Bedienern sehr geschätzt wird.

Eine weitere Möglichkeit – nützlich bei Schulungen, bei denen nicht alle Teilnehmer das Handbuch zur Hand haben können – ist, die Anleitung auf einem Tablet zu haben. So können sich Bediener und Wartungstechniker mit ihren Tablets verbinden und interaktiv suchen. Auf diese Weise kann das Training effektiver und interessanter werden. Dieses System ermöglicht es, dem Kursleiter auch, die Maschine interaktiv zu präsentieren und zu erklären. Außerdem ist eine mobile Version ein gutes Marketingmittel auf Messen. Interessenten können sich dann die Dokumentation direkt anschauen und ein Verkaufsgespräch kann interessanter gestaltet werden.

Abschließend möchte ich sagen, dass die technische Dokumentation stets benutzerfreundlich und auf dem neuesten Stand sein sollte. Die gedruckte Version ist obligatorisch, kann aber nicht immer aktualisiert werden. Die interaktive Dokumentation jedoch schon. Es ist eine interessante und vielseitige Option, die sowohl dem Bediener als auch dem Maschinenbauer große Möglichkeiten bietet.

Wenn Sie an dieser Lösung interessiert sind, kontaktieren Sie uns bitte.

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